Der kostenlose GAS-Tarifrechner

Die günstigen Tarife für Ihre Region finden und bis zu 300 Euro sparen!
PLZ:
Verbrauch:
erweiterte Dateneingabe öffnen
tüv service tested

Steigende Gaspreise

Wer ärgert sich zurzeit nicht über die steigenden Gaspreise und die aktuelle und wenige Gutes verheißende Gaspreisentwicklung?

Die Gaspreise vieler Erdgasversorger sind im Juli diesen Jahres zum Teil massiv erhöht worden. Zahlreiche Gasanbieter nennen als Grund für die steigenden Gaspreise, die gestiegenen Beschaffungskosten und die weltweit gestiegene Energienachfrage.

Grund für die erneuten Gaspreiserhöhungen ist der hohe Ölpreis. Denn der Gaspreis orientiert sich seit den sechziger Jahren an der Höhe des Ölpreises. Diese brancheninterne Regelung wurde damals eingeführt, um einerseits zu verhindern, dass Gas dem Öl als billiger Energie-Konkurrent „gefährlich“ wird und andererseits sollte dadurch die Förderung von Gas gesichert werden.

Seither steigt und fällt der Gaspreis also mit dem Ölpreis. Angesichts der aktuellen Situation auf dem Ölmarkt sind fallende Gaspreise allerdings auszuschließen. Obwohl von Seiten der Politik und Verbraucherschützern immer wieder die Abschaffung der Ölpreisbindung gefordert wurde, da sie heutzutage keine Berechtigung mehr hat, konnte bisher keine Entkoppelung durchgesetzt werden. Die Gasunternehmen berufen sich auf die stark gestiegenen Beschaffungskosten für Gas und führen an, dass nur so eine sichere Gasversorgung der Haushalte gewährleistet werden kann.

Gaspreisentwicklung

Experten aus Energie und Wirtschaft prognostizieren nichts Gutes für die kommenden Monate. Gerade der Winter dürfte für viele Bürger hart werden, da Gaspreiserhöhungen von 30 Prozent nicht auszuschließen sind. Sollte der Winter kalt werden, muss der von den Preiserhöhungen betroffene Gaskunde mit hohen Mehrkosten bzw. saftigen Nachzahlungen rechnen.

Während einige sogar von Gaspreiserhöhungen um 40 Prozent ausgehen, bezeichnen dies andere als Panikmache und nennen eine 20-prozentige Tarifpreiserhöhung als Obergrenze. Zwar ist das nur halb so viel, aber dennoch eine beträchtliche Summe, wenn man sie auf das Jahr umrechnet. Die Mehrkosten, die den Haushalten dadurch entstehen, dürften sich auf mehrere hundert Euro im Jahr belaufen.