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Alternative Gasanbieter

Mit dem 1. Oktober 2006 wurde in Deutschland die Liberalisierung des Gasmarktes gesetzlich verabschiedet. Dadurch sollten die privaten Gaskunden mit guten Gaspreisen versorgt werden und eine marktgerechte Angebotsvielfalt geschaffen werden.

Leider hat sich der Gasmarkt noch nicht so stark entwickelt, wie anfänglich erhofft. Die liegt unter anderem am schwer zugänglichen Markt. Außerdem sind für die Nutzung der Energienetze Entgelte zu zahlen, die von den Regulierungsbehörden aktuell noch überprüft werden. Daher fehlt vielen potenziellen neuen Gasunternehmen eine zuverlässige Kalkulationsgrundlage für ihre Tarifangebote.

Dennoch gibt es gerade im Norddeutschen Raum eine stark gewachsene Anbietervielfalt. In Berlin, Hamburg und Nordrhein-Westfalen haben Gaskunden die Möglichkeit zu alternativen Anbietern von Gas zu wechseln. In Hamburg beispielsweise haben es selbst kleinere regionale Gasversorger geschafft Fuß zu fassen.

Die alternativen Gasanbieter bieten für Privatkunden zum Teil günstigere Angebote als die Großunternehmen. Für den individuellen Gasbedarf gibt es bei einigen Anbietern maßgescheiderte Tarife zu guten Konditionen. Auch bieten die neuen Gasversorger Sondertarife wie zum Beispiel „Gas zum Festpreis“.
Dies kann sich in Anbetracht der derzeitigen Entwicklung auf dem Energiemarkt als keine schlechte Alternative erweisen. Vorher sollte man allerdings prüfen, ob die Vertragslaufzeit des Gasfestpreisangebots nicht zu lang ist. Denn sobald die Gaspreise wieder sinken sollten, will man natürlich wieder wechseln können.

Im August haben um die 100 Gasanbieter ihre Tarife erhöht. Den betroffenen Gaskunden ist anzuraten sich nach günstigeren Alternativen umzuschauen. Denn trotz flächenddeckend steigender Gaspreise gibt es zwischen den Gasversorgern dennoch große Tarifpreisspannen. Durch einen Wechsel zu einem günstigeren Gasanbieter lassen sich im Jahr mehrere hundert Euro sparen.

Alternative: Biogas

Zu den alternativen Gasanbietern zählt auch Energieversorger „LichtBlick“. Der Versorger bietet aktuell eine umweltfreundliche Energieversorgung durch eine Beimischung von Biogas an. Vom TÜV wird die Gas-Qualität regelmäßig geprüft.

Allerdings ist die Biogasproduktion teurer als die herkömmliche Erdgasproduktion, weshalb die Beimischungsquote des Biogases noch relativ gering gehalten ist. Mit steigender Wettbewerbsfähigkeit soll diese jedoch deutlich angehoben werden.